Motivation ist gut, Disziplin ist der Sieger!

Der 1. Jänner ist lange vorbei und die ersten Neujahrsvorsätze sind wieder einmal den Bach runter gegangen. Oder wie ergeht es Dir? Hast Du überhaupt noch Neujahrsvorsätze? Und warum ist es so, dass wir nicht lange bei unseren neuen Vorsätzen bleiben und uns der Saboteur so schnell ein- und überholt?

Erst einmal sei gesagt, macht es keinen Sinn auf ein neues Jahr zu warten, um wieder neue Vorsätze zu erschaffen die man zu 99%  wieder fallen lässt. Die gute Nachricht -> Jeder kann in jedem Moment sein Leben sofort ändern. Es bedarf keines besonderen Tages, Momentes oder Abhängigkeiten von außen. Alles was dazu notwendig ist, ist eine einzige Sache!

Es bedarf nur EINER einzigen starken Entscheidung, um sein Leben in die gewünschte Richtung zu verändern! Eine einzige kraftvolle Entscheidung und dann geht es an eine starke Umsetzung – am besten mit dem ROSA Mindset. 

Denn jeder Traum OHNE UMSETZUNG ist und bleibt eine ILLUSIONUnd eine Enttäuschung für sich selbst, es wieder einmal nicht geschafft zu haben. Willst Du Dir das wirklich immer und immer wieder antun?

Ich denke mal nicht! Aber wie schaffen wir es besser zu machen? 

Ein wichtiger Punkt ist den Unterschied zwischen Motivation und Disziplin zu verstehen.  

Die MOTIVATION lässt uns voller Freude, Zuversicht und in einem Stimmungshoch starten. Wir haben unser Ziel direkt vor Augen, sind noch in der Emotion des schon erreichten Ziels,  malen uns unsere Zukunft bunt aus und legen voll motiviert los!

Der erste Tag klappt perfekt, der zweite noch viel besser, aber ab dem dritten Tag sind wir mit den ersten Herausforderungen konfrontiert und die Motivation lässt nach. Es wird zäh und unser Saboteur meldet sich das erste Mal.  Erkennen wir jetzt nicht diesen Punkt und all die Saboteure in uns,  geht unser neues Ziel ziemlich schnell flöten! Und das war es dann mal wieder mit den guten Vorsätzen.  Und unser Saboteur hat wieder einmal gewonnen. Er liegt dick und fett auf unserer Couch und grunzt zufrieden. Nur wir selbst sind damit nicht zufrieden. Schauen auf unseren grunzenden Saboteur und denken uns, jetzt hat dieser fette Sack schon wieder gewonnen.

Motivation ist gut, um uns starten zu lassen, aber an unser Ziel bringt uns nur DISZIPLIN und unsere täglichen Routinen. Ach das klingt jetzt ziemlich trocken, ist es aber nicht. Denn gute Routinen schließen den Spaß ja nicht aus.

Was sind jetzt die Schritte um meine Motivation mit der Disziplin zu vereinen und dem Saboteur mit ins Boot zu holen?

1.) Gehe ganz entspannt an die Sache. Perfektionismus ist hier fehl am Platz. 
Wir müssen ab und an nachbessern und das dürfen wir auch. Wir sind nicht Sklaven von Trainingsplänen, Essplänen oder der Meinung anderer. Am wichtigsten ist die tägliche Umsetzung – das am Ball bleiben – und wenn es nur 2 Minuten sind! Keine Änderung ist nach 14 Tagen oder 12 Wochen vorbei.  Es ist ein sich ständiges verbessern und optimieren. 

2.) Nimm bewusst wahr, wann sich der Saboteur meldet.
Es sind meistens Ausreden wie „ich gehe heute am Abend zum Sport – versprochen“, „ich esse nur dieses eine Stück Schokolade – ganz, ganz ehrlich“, „lass mich nur dieses eine Stück Torte essen – ich will nur kosten“, „morgen, mache ich alles perfekt – ganz fest versprochen“ usw. wir kenne sie alle diese Ausreden. Hier fühlst Du am besten in Dich hinein, wie sich das Angebot Deines Saboteurs anfühlt. Du merkst sofort, ob es stimmig ist, oder nicht. Mein Saboteur erzählt mir oft, ich gehe am Nachmittag dann laufen…die Realität sieht dann zu 99,9% immer anders aus. 

3.) Jetzt liegt es an UNS selbst und unserer Disziplin, dem gegenzusteuern und zwar bewusst!
ICH übernehme jetzt bewusst die Entscheidung was ICH mache und trage auch die Verantwortung dafür, verurteile mich aber nicht dafür. In diesem Moment finde ich LÖSUNGEN, um am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben.

Habe ich mir vorgenommen täglich 10 Kilometer zu laufen und es ist heute unmöglich die Distanz zu laufen, dann passe ich an und laufe heute 5 Kilometer oder auch nur 2. Alles ist gut so wie es ist. Nur weil es einmal nicht klappt braucht man nicht sein ganzes Ziel über den Haufen werfen. Dann ist es an diesem einen Tag die beste Lösung für mich. Mehr nicht und am nächsten Tag läuft es wieder besser. Aber ich bleibe täglich dran mit meinem Ziel vor Augen und baue mir damit die Disziplin im täglichen TUN auf, die mich an mein Ziel bringt. Manchmal dauert es eben ein wenig länger, aber manchmal ist man auch schneller am Ziel. 

4.) Erkenne die Langfristigkeit und Deinen persönlichen Nutzen
Veränderungen dauern, weil uns unsere alten Gewohnheiten seit langem begleiten. Das ist alles ok, aber jetzt ist der Zeitpunkt sie zu verändern. Neue Gewohnheiten installiert man in 21 Tagen, also gib Dir diese Zeit. Danach ist sie aber installiert und es fällt Dir leicht sie umzusetzen. Erkennst Du noch den wahren Nutzen in dem neuen Verhalten für Dich, dann folgt die intrinsische Motivation von selbst – Du wirst es einfach vermissen, wenn Du zB nicht täglich laufen gehst. Es läuft dann wie von selbst sozusagen, ohne Anstrengung und Mühe und das nennt sich dann Disziplin und zwar täglich. Und dann fühlt sich Disziplin auch nicht mehr nach Disziplin an.

Alles ganz einfach ….eigentlich, aber nicht immer leicht. 🙂

Das ROSA Mindset lässt grüssen und wünscht Dir einen wunderbaren ROSA Tag mit einer starken Umsetzung Deiner Ziele!

 

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Mindset

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